Wie wirken sich Meeresschutzgebiete auf Fischbestände und Nahrungsnetze aus? Und in welchem Maße tragen Algenriffe zur Kohlenstoffspeicherung im Meer bei? Dies sind nur zwei Fragen, die ein Forschungsteam des GEOMAR während der Expedition AL652 (Start: 9. Mai 2026) beantworten möchte. Die Fahrt führt in Ostsee-Schutzgebiete der deutschen AWZ. IMBOMPA steht für „Improved Monitoring of Baltic Offshore Marine Protected Areas“. Im Fokus: Pommersche Bucht, Kadetrinne und Fehmarnbelt. Die Forschenden nutzen akustische Telemetrie statt Schleppnetzfischerei. Ein zweiter Abschnitt widmet sich Algenbeständen (Sägetang, Zuckertang) als potenzielle Kohlenstoffspeicher. „Wir wollen wissen, ob Meeresschutzgebiete tatsächlich dazu beitragen, Fischgemeinschaften und Nahrungsnetze zu stabilisieren“, sagt Dr. Jan Dierking. […]
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