agrar-presseportal – Umweltminister Goldschmidt zieht gemischtes Fazit zur Umweltministerkonferenz

Bei der 106. Umweltministerkonferenz in Leipzig setzte Schleswig-Holsteins Umweltminister Tobias Goldschmidt einen starken Meeresschutz-Schwerpunkt mit zwei Anträgen: „Verstärkter Meeresschutz in Nord- und Ostsee – Konsequenzen aus der Walstrandung 2026 ziehen“ sowie „Bergung und Entsorgung von Munitionsaltlasten in Nord- und Ostsee“. Goldschmidt: „Die letzten Wochen haben Millionen Menschen weltweit einem gestrandeten Wal die Daumen gedrückt. Ich bedaure, dass es keine Einstimmigkeit darüber gab, den Meeresschutz national und europäisch zu stärken.“ Er verwies auf den Aktionsplan Ostseeschutz 2030 als Blaupause: „Am wirkungsvollsten ist Meeresschutz 360°, also wenn verschiedenste Maßnahmen ineinandergreifen.“ Eine breite Länderkoalition sprach sich für stärkere Schutzgebiete, strengere Regulierung der Industriefischerei und Reduktion von Schad- und Nährstoffeinträgen in die Meere aus. […]

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