Ein Weißwal, auch Belugawal genannt, ist in die Flensburger Förde vorgedrungen. Bereits vor rund einem Monat wurde das Tier bei Ärøsund gefilmt, inzwischen ist es weiter nach Süden geschwommen und zuletzt bei Ekensund gesichtet worden. Der dänische Walforscher Carl Kinze geht davon aus, dass es sich um dasselbe Tier handelt. Belugawale hätten eine Vorliebe für küstennahe Gebiete, was das Verhalten erkläre. Dass sich ein einzelner Belugawal in die vergleichsweise engen Gewässer rund um Alsen und die Flensburger Förde verirrt, ist selten, aber kein Einzelfall: Laut Kinze wurde die Art in der Region bereits mehrfach beobachtet, zuletzt 2012 in der Flensburger Förde. Der Walforscher ist zuversichtlich, dass der Weißwal von selbst zurück in offenere Gewässer findet. Gefährlich könne es werden, wenn er sich in Fischernetzen verfängt. Belugawale gelten als soziale Tiere mit vielfältigen Lautäußerungen, die ihnen den Beinamen Kanarienvögel des Meeres eingebracht haben. […]
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