Nordschleswiger – Die Flensburger Förde braucht gemeinsames Handeln – keine weiteren parallelen Strukturen

Die ökologische Lage der Flensburger Förde ist alarmierend: Sauerstoffmangel und Nährstoffbelastung gefährden die Biodiversität – und die Entwicklung geht in die falsche Richtung. Der Südschleswigsche Wählerverband hat im Kieler Landtag einen wichtigen Fokus auf den ernsthaften Zustand der Förde gelegt. Wenn Christian Dirschauer die Förde als unsere gemeinsame Lebensgrundlage beschreibt und davor warnt, dass wir bald darüber sprechen könnten, was wir verloren haben, trifft er einen zentralen Punkt. Über Jahre wurden zahlreiche Initiativen, Kooperationen und Vereinbarungen auf beiden Seiten der Grenze auf den Weg gebracht – am Engagement hat es nicht gefehlt. Dennoch ist man nicht ausreichend vorangekommen. Neue Strukturen, die parallel zu bestehenden entstehen, sind nicht die Lösung. Was die Flensburger Förde jetzt braucht, ist eine koordinierte, grenzüberschreitende Strategie – gemeinsames Handeln statt weiterer Parallelstrukturen. Nur so kann der entscheidende Unterschied für dieses einzigartige Ökosystem zwischen Deutschland und Dänemark gemacht werden. […]

Artikel weiterlesen auf nordschleswiger.dk