Der verirrte Buckelwal lag auch am Karfreitag fast regungslos in einer flachen Bucht bei Wismar – bereits den vierten Tag in Folge. Die Behörden bereiten sich auf den Tod des Meeressäugers vor. Umweltminister Till Backhaus (SPD) veranlasste, einen Feuerwehrschlauch zu legen, um den Wal regelmäßig befeuchten zu können. „Der Wal lebt weiterhin. Wir fahren erstmal nicht zu ihm raus“, teilte Greenpeace mit. Wie lange das Tier noch überleben wird, lässt sich nicht vorhersagen. Der genaue Zustand sei unklar, „da wir es nicht innerlich untersuchen können. Es kann sein, dass dieses Tier mit einer Infektion zu kämpfen oder Organschäden hat“, sagte Tom Bär vom Deutschen Meeresmuseum. Der Kadaver soll nach Stralsund gebracht und obduziert werden. Das Skelett wurde der Uni Rostock zur wissenschaftlichen Nutzung in Forschung und Lehre angeboten. Der Irrweg des Wals begann am 3. März im Hafen von Wismar; er hatte sich seitdem viermal festgesetzt. […]
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