In den drei Gebieten vor Schleswig-Holstein – „Geltinger Bucht bis Schleimündung“, „Südliche Hohwachter Bucht“ und „Ostseefläche westlich Fehmarn“ – darf ab sofort nicht mehr gefischt werden. Auch der Abbau von Rohstoffen oder Bauvorhaben ist in den neuen Meeresschutzgebieten verboten. Damit werden insgesamt 23.800 Hektar Meeresfläche zusätzlich gesichert – ein bedeutender Schritt zu einem besseren Schutz der geplagten Ostsee. Die drei Gebiete sind ökologisch von herausragender Bedeutung: In der südlichen Hohwachter Bucht finden sich lichtdurchflutete Seegraswiesen und Riffe mit hoher biologischer Produktivität. Das sind wichtige Lebensräume für Seevögel wie die Seetaucher. Die Geltinger Bucht beherbergt wertvolle Riffstrukturen und ist ein bedeutender Lebensraum für Schweinswale und Meeresenten. Westlich von Fehmarn liegt das größte zusammenhängende Flachwassergebiet der westlichen Ostsee mit artenreichen Muschelbänken und Überwinterungsgebieten für Seevögel. In den drei neuen Schutzgebieten hat die Natur jetzt Vorrang. Zerstörerische Nutzungen wie Fischerei, Rohstoffabbau oder Bauvorhaben sind verboten. […]
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