FOCUS – Rettungs-Abbruch war womöglich Glücksfall für den Ostsee-Wal

Über Nacht konnte der in der Ostsee gestrandete Wal selbst davonschwimmen. Dabei hat sich wohl der vorübergehende Abbruch der Rettung als Glücksfall erwiesen. Auch Wind und Gezeiten haben offenbar geholfen, sagen Experten. Als die Helfer am frühen Freitagmorgen ihre Rettungsaktion fortsetzen wollten, war er plötzlich weg: Der bei Niendorf auf einer Sandbank gestrandete Wal hatte sich über Nacht selbst befreit und ist hinaus auf die Ostsee geschwommen. Am Donnerstag hatten die Retter eine Rinne in die Sandbank gebuddelt, auf der der Buckelwal lag. Er konnte sich so bereits rund 40 Meter in Richtung tieferem Wasser bewegen. Am Abend fehlten nur noch wenige Meter zur Freiheit. Doch dann musste die Hilfsaktion vorübergehend abgebrochen werden, weil sie in der Dunkelheit zu gefährlich war. […]

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