Umweltschutz: Der SSW fordert eine neue deutsch-dänische Agentur zur Rettung des Meeresarms. Trotz bestehender Initiativen fehlt es an Koordination und Verbindlichkeit. Die Regierungsparteien halten die bestehenden Strukturen für ausreichend. Nun wird in zwei Ausschüssen weiter beraten.
„Wenn wir jetzt nicht handeln, dann werden wir in ein paar Jahren nicht mehr darüber diskutieren, wie wir die Förde entwickeln sondern darüber, was wir alles verloren haben.“ So eindringlich warb der SSW-Fraktionschef im Kieler Landtag in dieser Woche für seinen Vorschlag einer deutsch-dänischen Förde-Agentur zur Rettung des Meeresarms.
Das ist keine ideologische Umweltdebatte. Das ist unsere Förde. Unsere Lebensgrundlage.
Christian Dirschauer
Christian Dirschauer sprach als „Flensburger Jung“ über die Förde als Heimat, Identität und Lebensqualität. Die Realität sei aber Sauerstoffmangel, Überdüngung und Artenrückgang. „Das ist keine ideologische Umweltdebatte. Das ist unsere Förde. Unsere Lebensgrundlage“, so der SSW-Politiker, der das langjährige grenzüberschreitende Engagement seiner Partei beim Fördeschutz hervorhob.
Immer wieder sei klar geworden, dass das Problem bekannt ist, nicht konsequent genug gehandelt werde und es eine Struktur brauche. Auch müssten unbequeme Wahrheiten ausgesprochen werden, so Dirschauer im Landtag. „Die Wildmuschelfischerei in der Förde muss beendet werden.“
…