Die Deutschen lieben Fisch – produzieren allerdings kaum eigenen. Bereits am 18. März 2026 war der sogenannte „End of Fish Day“. Das bedeutet, dass (theoretisch) bereits alle inländischen Fischreserven aus Nord- und Ostsee aufgebraucht sind. Der BUND fordert aus Umweltschutzgründen dazu auf, den Konsum zu begrenzen.
In Deutschland gibt es ein massives Problem mit Überfischung. Denn obwohl es in den heimischen Meeren Dorsche, Heringe und Krabben gibt, könnten die Deutschen (theoretisch) seit gestern keinen Fisch mehr konsumieren – wenn sie lediglich die Fische und Meeresfrüchte verzehren würden, die inländisch gefangen oder in Aquakulturen erzeugt wurden.
Die deutschen Meere sind überfischt
Tatsächlich geht der Konsum aber natürlich weiter: 80 Prozent der hierzulande gegessenen Fische werden im Ausland gefangen. Das sorgt dafür, dass der Fischhunger der Deutschen bis zum Jahresende gestillt wird.
Der End of Fish Day wurde erstmals 2019 von den Organisationen Slow Food Deutschland, Fair Oceans und Brot für die Welt ausgerufen. Das Ziel des Tages ist es, auf die Überfischung der deutschen Meere aufmerksam zu machen. Berechnungsgrundlage für den End of Fish Day sind die Daten der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Diese kalkuliert in ihrem Jahresbericht über Fischerei und Fischwirtschaft alljährlich den Selbstversorgungsgrad Deutschlands mit Fischereierzeugnissen.
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