Sie zählen zu den freiwilligen Maßnahmen, die die schwarz-grüne Landesregierung als Ersatz für den verworfenen Nationalpark Ostsee preist: Zielvereinbarungen mit der Landwirtschaft, um umweltschädliche Nitrateinträge ins Meer zu reduzieren.
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Doch nun deutet ein Nachhaken im Agrarministerium darauf hin, dass die Umsetzung nur schleppend in Gang kommt. Nicht einmal die Hälfte der für das letzte Jahr vorgesehenen Projektmittel für Ostseeschutz durch die Landwirtschaft sind in Anspruch genommen worden.
Für eine der zentralen umweltpolitischen Herausforderungen Schleswig-Holsteins waren 2025 600.000 Euro eingeplant. Doch davon sind nur 297.500 Euro ausgegeben worden. Das hat das Landwirtschaftsministerium von Cornelia Schmachtenberg (CDU) jetzt auf eine Kleine Anfrage der SPD-Landtagsabgeordneten Sandra Redmann mitgeteilt.
SPD: „Ostseeschutz braucht Tempo“
„Wer wirksamen Ostseeschutz will, muss Tempo machen – sowohl bei der Umsetzung als auch beim Mitteleinsatz“, fordert die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. Nicht nur über offenbar geringes Interesse an Fördergeld ärgert sich die Abgeordnete. Sondern auch darüber, dass der ausgezahlte Betrag in ein Pilotprojekt mit Forschungscharakter fließt, das erst in mehreren Jahren abgeschlossen sein soll. Es geht dabei um den Nährstoffrückhalt in Ackersenken und Dränteichen.
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