Fördeschutz: Christian Dirschauer fordert eine grenzüberschreitende Struktur zur Rettung der Flensburger Förde, um endlich ins Handeln zu kommen. Bisherige Kooperationsansätze reichen dem SSW-Politiker nicht aus. Eine umfassend ausgestattete Agentur könnte ökologische und wirtschaftliche Herausforderungen gezielt angehen.
„Wir brauchen keine Teekränzchen mehr, die haben wir fünf Jahre lang gehabt“, sagt Christian Dirschauer, am Montagmittag im Flensborghus.
Bei einem Pressegespräch erläuterte der Flensburger Wahlkreisabgeordnete und Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion seine Pläne für eine Deutsch-Dänische Förde-Agentur zur Rettung der Flensburger Förde – kurz DDFA.
Dass es dem Meeresarm ökologisch gesehen schlecht geht, sei seit Jahrzehnten bekannt, so der Flensburger. Umso mehr drängt jetzt die Partei der dänischen Minderheit auf schnelles Handeln.
Bisher keine klaren Handlungsstrukturen
Bei einer deutsch-dänischen Konferenz Anfang Februar im Sonderburger Schloss wurde die Dringlichkeit betont, die Wasserqualität in der Förde grenzüberschreitend zu verbessern. Dazu kamen Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft, Kommunen sowie Bürgerinnen und Bürger aus beiden Ländern zusammen.
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