SHZ – Munition im Meeresboden in Schleswig-Holstein einfach liegen lassen?

Wie Techniker und Wissenschaftler daran arbeiten, tickende Zeitbomben vom Grund von Nord- und Ostsee zu holen und was sie dabei lieber lassen wollen.

Er hat sie gesehen. Wolfgang Sichermann kennt die gefährlichen Altlasten in Nord- und Ostsee nur zu genau. Denn in diesem Jahr hat der Projektleiter des „Sofortprogramms Munitionsaltlasten“ des Bundes die Pilotphase für die Bergung und Entsorgung von Bomben, Granaten und Patronen aus dem Meer abgeschlossen – und dabei wichtige Erkenntnisse gewonnen. „Es hat sich gezeigt, dass die Bergung von Munition, die auf dem Meeresboden liegt, Vorrang haben sollte vor der Bergung der Sprengkörper, die eingesunken sind.“

frei weiterlesen auf shz.de