NDR – Ostseeschutz: Regionale Pläne sollen Nährstoffeinträge senken

Schleswig-Holsteins Ostseebeiräte haben regionale Pläne vorgelegt, um Nährstoffeinträge aus der Landwirtschaft zu senken. Freiwillige Maßnahmen wie weniger Dünger und Wiedervernässung sollen die Ostsee schützen.

Politik, Landwirtschaft und Verbände arbeiten gemeinsam daran, die Ostsee sauberer zu machen. Ein zentrales Problem bleibt dabei der zu hohe Eintrag von Nährstoffen wie Stickstoff und Phosphor aus der Landwirtschaft, die über Dünger ins Meer gelangen. Rund ein Jahr nach der Unterzeichnung der Zielvereinbarung Landwirtschaft ist nun ein weiterer Schritt getan. Die fünf Ostseebeiräte in Schleswig-Holstein haben erste regionale Umsetzungspläne vorgelegt.

Maßgeschneiderte Pläne für Regionen

Die Ostseebeiräte arbeiten für fünf Regionen mit unterschiedlichen Voraussetzungen: es geht um die Flensburger Förde, die Schlei, die Trave-Region, die Eckernförder Bucht/Baltic-Probstei sowie die Neustädter Bucht mit Fehmarn. Die Pläne setzen auf freiwillige, regional angepasste Maßnahmen, damit nach Meinung der Organisatoren die größte Wirkung für den Ostseeschutz erreicht werden kann.

Angestrebte Maßnahmen für den Ostseeschutz

In erosionsgefährdeten Gebieten wie der Eckernförder Bucht stehen Gewässerrandstreifen, Zwischenfrüchte und eine präzise Düngung auf dem Plan. Richard Bonse, Landwirt aus Neudorf-Bornstein (Kreis Rendsburg-Eckernförde) und Vorsitzender des Beirates Eckernförder Bucht und Baltic-Probstei arbeitet bereits mit einer sogenannten Untersaat, die Nährstoffe binden soll.

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