Eine umfangreiche Studie der CritMET-Arbeitsgruppe unter Leitung von Prof. Michael Bau, Geochemiker an der Constructor University in Bremen, zeigt eine großflächige Verunreinigung von Nord- und Ostsee mit MRT-Kontrastmitteln.
Bei medizinischen Untersuchungen mittels Magnetresonanztomographie (MRT) werden Kontrastmittel mit dem Seltene-Erden-Element Gadolinium verwendet. Nachdem die Patienten diese Kontrastmittel wieder ausgeschieden haben, können diese Stoffe auch in modernen Klärwerken nicht aus dem Abwasser entfernt werden und gelangen so in die Umwelt und verschmutzen Flüsse und Seen. Mittlerweile haben diese Verunreinigungen auch die Nordsee und die Ostsee erreicht, wie die Bremer Arbeitsgruppe in einer breiten Studie nachweisen konnte, deren Ergebnisse jetzt in mehreren Artikeln in renommierten Fachzeitschriften veröffentlicht wurden.
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