Delegierte des NABU aus ganz Deutschland beraten über Umweltthemen. Besonders im Fokus steht eine Resolution zur Ostsee.
Der NABU, nach eigenen Angaben der Mitglieder stärkste und älteste Naturschutzverband Deutschlands, ist in Rostock zusammengekommen in der Stadthalle. Geht es bis morgen noch unter anderem um die Arbeit im kommenden Jahr. Zur Bundesvertreterversammlung des NABU sind rund 260 Delegierte aus ganz Deutschland angereist. Sie planen zum Beispiel den Hauptort für das kommende Jahr und tauschen sich über aktuelle umweltpolitische Themen aus. Einer der größten Tagesordnungspunkte, eine Resolution für einen besseren Schutz der Ostsee. Stefan Schwill vom Nabu sagt: „Also etwa 45 Prozent der Meeresfläche stehen in irgendeiner Weise unter Schutz, aber ganz viele dieser Schutzgebiete werden nach wie vor durch Fischerei beeinträchtigt, durch Rohstoffabbau beeinträchtigt, durch Leitungsinfrastruktur.“ und Schifffahrt und ähnliche Dinge und wir sagen mindestens 50 Prozent dieser Schutzgebiete müssen wirklich einen strengen Charakter haben, das heißt frei von solchen Nutzungen sein.“ Die Resolution soll noch beschlossen werden. Darin wird unter anderem Umweltminister Backhaus aufgefordert, den Schutz der Ostsee entschlossen anzugehen.
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