SHZ – Neuer Wald in Hütten: 15.000 Bäume sollen die Ostsee in zehn Kilometer Entfernung schützen

In einer Gemeinschaftsaktion entsteht nahe Hütten auf vier Hektar Fläche ein neuer Wald. Das Projekt soll auch der Ostsee nützen. So kann der Nährstoffeintrag sinken.

Auf einer ehemaligen Ackerfläche in Hütten wurden 15.000 junge Bäume gepflanzt – auch um den schlechten Zustand der Ostsee zu verbessern. Doch wie kann der Wald im Binnenland das Meer in zehn Kilometer Entfernung retten? Experten aus der Forst- und Landwirtschaft geben Antworten.

Dass es um die Verfassung der Ostsee nicht gut bestellt ist, beschäftigt Umweltschützer, Politiker und Anwohner schon seit vielen Jahren. Die Probleme des Meeres sind an vielen Stellen sichtbar: Sogenannte Todeszonen mit extrem niedrigen Sauerstoffgehalt breiten sich zunehmend aus, die Fischbestände schrumpfen und die Wassertemperatur steigt rasant an. Einer der Gründe ist der hohe Nährstoffeintrag – vor allem Phosphat und Nitrat – aus landwirtschaftlichen Düngemitteln oder Abwässern.

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