SHZ – Geplantes Naturschutzgebiet Ostsee bedroht Fischerei – Kappeln kämpft für lokale Betriebe

Erwerbsfischerei und ein mögliches Naturschutzgebiet Ostsee sind nicht miteinander vereinbar – so definiert es zumindest das Land Schleswig-Holstein. Kappeln sieht das anders und springt regionalen Fischern zur Seite.

Der Nationalpark Ostsee ist Geschichte, stattdessen ist inzwischen die Rede von einem Naturschutzgebiet oder vielmehr mehreren Naturschutzgebieten – eines davon soll sich von der Geltinger Bucht bis zur Schleimündung erstrecken und knapp 9500 Hektar groß sein. Das Ziel: ein erklärter Schutz der Ostsee, deren Zustand unbedingt besser werden soll.

Absichten und Verbote im neuen Naturschutzgebiet

Damit einher gehen allerdings nicht nur Absichten und Vorhaben, sondern auch Verbote. Zum Beispiel das Verbot jeglicher Form der Erwerbsfischerei. Etliche Fischer in Kappeln und Maasholm haben bereits S.O.S. gefunkt, sie sprechen von Existenzangst in ohnehin schon herausfordernden Zeiten. Jetzt springt ihnen die Stadt Kappeln zur Seite. In einer Stellungnahme an das Kieler Umweltministerium fordert sie eine zielführende Auseinandersetzung zwischen Land und Fischern und eine Überprüfung des absoluten Fischereiverbotes.

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