Sea-Help – Frei ankern – aber richtig!

Adriatische Seegraswiesen sind durch Küstenverlandung, verschmutzte Abwässer, Zuchtfarmen und den Einsatz von Schleppnetzen bedroht, aber auch durch freies Ankern durch Boote und Yachten. Wie man sich als Skipper korrekt verhält, zeigt Biopressadria, eine grenzüberschreitende Strategie zur Reduzierung des Verlusts der biologischen Vielfalt entlang der Adriaküste.

Viele Skipper – egal, ob Einheimische oder Touristen – befahren in der Sommersaison gern die Adria; oft sind sie einfach nur auf der Suche nach der „perfekten Urlaubsbucht zum Ankern“. Doch nur wenige der Bootsfahrer beschäftigen sich mit der Frage, welche Auswirkungen das sogenannte „freie Ankern“ auf den Meeresboden eigentlich haben kann.

Das Problem: während die Crews die Schönheit der Adria genießen, steht der Meeresboden durch das freie Ankern unter enormem Druck, was die Artenvielfalt und den Zustand des gesamten Meeres-Ökosystems bedrohen. Auf den ersten Blick mag das Ankern harmlos erscheinen, doch die Folgen können katastrophal und langanhaltend sein.

In den Managementplänen für Meeresschutzgebiete in Kroatien wird häufig darauf hingewiesen, dass der Wassertourismus bzw. das freie Ankern von Schiffen eine der größten Bedrohungen für diese Gebiete darstellt. – Kein Wunder, denn die kroatische Charterflotte gehört zu den größten der Welt. Allerdings ist die Zahl der Schiffe an der Adria während der Touristensaison deutlich höher als die Kapazität der Liegeplätze. Daher ankern viele von ihnen frei auf dem Meeresboden.

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