Seit März 2024 sprechen Fischer, Naturschützer und Vertreter der Landesregierung in SH über die Zukunft der Krabbenfischerei im Wattenmeer. Nun wurde der Dialog vorerst ohne Ergebnis beendet.
Büsum/Husum (dpa) – Der im März 2024 gestartete Dialog zur Zukunft der Krabbenfischerei im Nationalpark schleswig-holsteinisches Wattenmeer zwischen Fischern, Umweltschützern und der Landesregierung ist vorerst ohne Ergebnis beendet worden. In vielen Punkten habe es Annäherungen und gegenseitiges Verständnis gegeben und Vertrauen sei gewachsen, teilten die Krabbenfischer mit.
„Bei der zentralen Frage jedoch, wie viel Prozent des Nationalparks dauerhaft fischereifrei gestellt werden sollen, konnte keine Einigung erzielt werden.“ Da keine Seite zu weiteren Zugeständnissen bereit war, wurde der Dialogprozess den Angaben zufolge beendet, teilten die Krabbenfischer weiter mit.
Die beiden Naturschutzorganisationen Schutzstation Wattenmeer und WWF Deutschland, die an dem Dialog teilgenommen hatten, bedauerten ebenfalls, dass der Zukunftsdialog, mit dem auch eine nationalparkverträgliche Ausgestaltung der Krabbenfischerei in Schleswig-Holstein erreicht werden sollte, erfolglos blieb.
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