Im Rahmen des Aktionsplans zum Schutz der Ostsee verlangen Politiker strengere Vorschriften für Wassersportler bei der Entsorgung von Schwarzwasser. Es scheint jedoch Unsicherheit über die aktuellen Bestimmungen zu geben.
Während der Debatten über den Aktionsplan Ostseeschutz (APO) hat die Politik nun auch ein größeres Augenmerk auf die Sportschifffahrt gerichtet. Die an Bord von Wassersportlern entstehenden Abwässer seien eine Belastung für das Gewässer, denn sie erfolge, so jedenfalls äußerte sich Staatssekretärin Julia Carstens aus dem Wirtschaftsministerium des Landes Schleswig-Holstein auf Informationsveranstaltungen zum APO, vielfach nicht an Land, sondern auf See, und das sei nicht erlaubt.Ältere Boote, so lässt Carstens sich von den Kieler Nachrichten zitieren, verfügten meist nicht über Fäkaltanks, die eine Entsorgung an Land ermöglichten und so komme es zur Beeinträchtigung der Wasserqualität und sogar zur Schädigung des Ökosystems durch „Bakterien und andere Schadstoffe“.
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