NDR – Fischerei in SH: Fangquoten und Kraftstoffpreise bereiten Probleme

In Rendsburg beraten die Fischer in Schleswig-Holstein über ihre wirtschaftliche Lage. Kraftstoffpreise und weniger Fangegebiete bereiten Probleme. Ministerpräsident Daniel Günter ist auch vor Ort.

In Rendsburg sind am Donnerstag (10.7.) die schleswig-holsteinischen Fischer zusammengekommen, um über ihre wirtschaftlich schwierige Lage zu sprechen. Nach Angaben des Landesfischereiverbandes Schleswig-Holstein ging die Fangmenge im vergangenen Jahr um fast zwei Tonnen auf etwas mehr als 30.000 Tonnen zurück. Auch Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) war in Rendsburg anwesend.

154 Fisch-Kutter haupterwerblich in Nord- und Ostsee unterwegs

Aktuell gibt es 154 Kutter, die in der Nord- und Ostsee haupterwerblich unterwegs sind. 68 fischen in der Ostsee, 86 in der Nordsee. Diese stehen vor mehreren Problem. Zum einen sind die Kraftstoffpreise, denn diese sind trotz gesunkener Rohölpreise weiter teuer. Außerdem wird die Windeenergie auf See weiter ausgebaut, so dass es weniger Fanggebiete gibt. Zudem reduzieren Fischereiverbote in Schutzgebieten die verfügbaren Gebiete.

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