Nord und-Ostsee boten Fisch einst in Hülle und Fülle. Diese Zeiten sind längst vorbei. Die wenigen verbliebenen Fischer an den Küsten im Norden können nur noch wenig anlanden.
Rendsburg (dpa/lno) – Fangmenge und Ertrag der schleswig-holsteinischen Fischerei sind 2024 zurückgegangen. Die Fischer landeten im vergangenen Jahr 30.387 Tonnen Fisch im Wert von 55,3 Millionen Euro an, wie der Landesfischereiverband Schleswig-Holstein zu seiner Mitgliederversammlung mitteilte. Im Vorjahr waren es noch 32.044 Tonnen im Wert von 58,1 Millionen Euro. Die Zahl der Kutter im Haupterwerb nahm im Jahresvergleich um einen auf 154 zu. 68 Kutter waren auf der Ostsee aktiv, 86 in der Nordsee.
Nach Angaben des Verbands leidet die gesamte Fischerei unter der allgemeinen Teuerung. Vor allem seien Kraftstoffe trotz gesunkener Rohölpreise weiter teuer. Der Ausbau der Windenergie auf See sowie Fischereiverbote in Schutzgebieten reduzierten die verfügbaren Fanggebiete.
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