Agrar Presseportal – Weniger ungewollte Beifänge: BMEL fördert selektivere Netze für die Ostseefischerei

Berlin (agrar-PR) – In der Plattfischfischerei der Ostsee sollen künftig Schleppnetze eingesetzt werden, die den Beifang von Dorschen erheblich reduzieren. Die Europäische Kommission hat dazu nun zwei korrespondierende Verordnungen veröffentlicht, mit denen der Einsatz der neuen Schleppnetze in bestimmten Fanggebieten ab 9. April 2025 verbindlich wird. Um die deutschen Fischerinnen und Fischer bei der Umstellung auf selektivere Fangnetze zu unterstützen, fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gemeinsam mit den Küstenländern in der Übergangszeit die Anschaffung dieser Netze.

Dazu sagt Claudia Müller, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft: „Um den Fischerinnen und Fischern an der Ostsee eine Zukunft zu geben, müssen wir unsere Anstrengungen für eine nachhaltige Fischerei intensivieren. Selektivere Netze, die gezielter Plattfische fangen und Beifang vermeiden, sind ein zentraler Baustein, damit sich der Dorschbestand weiter erholen kann. Bei der Umstellung lassen wir die Fischerinnen und Fischer nicht allein: Wer neue, selektivere Netze anschafft, wird dabei finanziell unterstützt.“

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